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Agentic AI ist gerade dabei, den nächsten Evolutionsschritt zu gehen.
Nicht mehr nur Chatbots, die antworten – sondern KI-Agenten, die dauerhaft aktiv sind, Zugriff auf Systeme haben und eigenständig handeln.
Eines der aktuell meistdiskutierten Beispiele dafür ist OpenClaw.
Und genau hier sollten IT-Dienstleister genauer hinschauen.
Denn was auf den ersten Blick nach Produktivitätsschub klingt, kann auf den zweiten Blick schnell zu einem massiven Sicherheits- und Governance-Problem werden.
OpenClaw ist kein Zufallstreffer.
Das Projekt – zuvor bekannt als Clawdbot und Moltbot – steht exemplarisch für den aktuellen Hype rund um Agentic AI: KI-Systeme, die nicht nur Vorschläge machen, sondern Aufgaben tatsächlich ausführen.
Innerhalb kürzester Zeit hat OpenClaw enorme Aufmerksamkeit bekommen:
Wichtig dabei:
OpenClaw ist nicht „das“ Produkt, sondern ein Prototyp einer neuen Systemklasse. Genau deshalb ist es so relevant – und gleichzeitig so gefährlich, wenn man es falsch einordnet.
OpenClaw ist kein klassischer Chatbot.
Es handelt sich um ein Agenten-Gateway, das große Sprachmodelle (z. B. ChatGPT, Claude oder lokale LLMs) mit:
verbindet.
Der entscheidende Unterschied:
OpenClaw ist nicht nur dialogfähig, sondern handlungsfähig.
Der Agent kann:
Und das nicht einmalig, sondern dauerhaft im Hintergrund.
Genau diese Fähigkeiten machen Agenten wie OpenClaw extrem spannend:
Für IT-Dienstleister ist das fachlich hochinteressant – als Lernfeld, als Demo-Objekt, als strategisches Zukunftsthema.
Aber genau hier liegt der Knackpunkt.
Agenten wie OpenClaw vereinen mehrere Dinge, die sicherheitstechnisch heikel sind:
In der Praxis wurden bereits zahlreiche Probleme sichtbar :
1. Ungeschützte Admin-Oberflächen
Fehlkonfigurationen führten dazu, dass OpenClaw-Instanzen öffentlich erreichbar waren – teils mit vollständigem Zugriff auf Chats, Tokens und Systembefehle.
2. Remote-Code-Execution-Schwachstellen
Es wurden kritische Sicherheitslücken bekannt, über die Angreifer eigenen Code auf dem Host-System ausführen konnten.
3. Klartext-Speicherung sensibler Daten
API-Keys, Tokens und Zugangsdaten werden lokal abgelegt – ein gefundenes Fressen für Infostealer-Malware.
4. Ungeprüfte Skills & Supply-Chain-Risiken
Community-Extensions laufen als vertrauenswürdiger Code – ohne formale Sicherheitsprüfung.
5. Prompt-Injection & Manipulation
In Gruppen-Chats kann der Agent gezielt manipuliert werden, um sensible Aktionen auszuführen.
Kurz gesagt:
Agentic AI kombiniert maximale Fähigkeiten mit maximalem Schadenpotenzial.
Für Systemhäuser und IT-Dienstleister ist das keine theoretische Diskussion.
Die realen Risiken:
Besonders kritisch wird es, wenn Mitarbeiter Agenten „nebenbei“ einsetzen – ohne klare Richtlinien, ohne Security-Abstimmung, ohne Governance.
Denn am Ende gilt:
Wer den Agenten betreibt oder duldet, trägt die Verantwortung.
Stand heute ist OpenClaw kein Produktivstandard.
Die sinnvolle Einordnung für IT-Dienstleister lautet:
Gleichzeitig entsteht hier ein neues Beratungsfeld:
Genau das wird für viele Kunden in den nächsten Monaten relevant werden.
Agentic AI entwickelt sich extrem schnell:
Ein einzelner Artikel kann das nicht dauerhaft abbilden.
Was es braucht:
Wenn dich genau solche Themen beschäftigen –
also Chancen, Risiken und echte Einordnung von KI im IT-Alltag – dann ist die KI LEAGUE genau dafür gedacht.
In der KI LEAGUE analysieren wir monatlich aktuelle KI-Entwicklungen:
Im nächsten KI LEAGUE Live Talk greifen wir das Thema Agentic AI & OpenClaw konkret auf.
Ohne Hype.
Ohne Buzzwords.
Mit klarer Haltung.
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Nicht für Bastler.
Nicht für unkritische Tool-Fans.
Sondern für Menschen mit Verantwortung.